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Sich selbst verloren: wenn du dich innerlich nicht mehr spürst

Kennst du das Gefühl, dich selbst verloren zu haben? Erfahre 3 konkrete Schritte, wie du wieder Kontakt zu deinem eigenen Bedürfnissen baust

Sich selbst verloren: wenn du dich innerlich nicht mehr spürst

Wir lernen von klein auf, zu funktionieren. Da sein, Leistung bringen, Stärke zeigen, den Alltag im Griff haben. Und irgendwann - schleichend, über Monate oder Jahre -

Ich kenn die Person da gar nicht mehr

Du bist nicht krachledern gescheitert. Du gehst jeden Tag zur Arbeit, du erledigst deine Aufgaben, du bist vielleicht für dein Umfeld da. Aber tief im Inneren herrscht eine seltsame Leere. Die Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, fühlen sich taub an. Deine eigenen Wünsche? Längst verschüttet unter den Erwartungen anderer.

Du hast dich aus den Augen verloren

Wie passiert es, dass wir uns selbst verlieren? Niemand wacht morgnes auf und beschließt, den Kontakt zu sich selbst abzubrechen. Es ist ein schleichender Prozess, der meist aus drei Mechanismen besteht:

1. Die Anpassungsfalle: du hast gelernt, dass du wertvoll bist, wenn du lieferst. Um Konflikten auszuweichen oder Anerkennung zu bekommen, sagst du Ja, obwohl alles in dir nein schreit.

2. Die emotionale Taubheit: Gefühle wie Wut, Trauer oder Überforderung passen oft nicht in das Bild von ständiger Belastbarkeit. Wenn du diese Emotionen aber jahrelang wegdrückst, betäubst du damit gleichzeitig deine Lebensfreude und Begeisterung. 3. Autopilot: du lebst nach dem Skrip, das dir Gesellschaft, Umfeld oder JOb vorgeben. Du fragst dich dauernd:

was muss ich tun? aber nie: was brauche ich gerade?

Schritte zurück zu dir selbst Sich verloren zu haben, ist kein Endzustand. Es ist ein Alarmsignal deines Körpers und deiner Psyche, das dir sagt:

es ist Zeit für eine Kurskorrektur

1. Mache eine Inventur.

Nimm dir 15 Minuten zeit, ganz ohne Ablenkung. Schreibe auf: wofür wende ich aktuell meine Lebensenergie auf? und was davon gibt mir wirklich etwas von zurück? Wenn die Bilanz negativ ist, darfst du anfangen , Dinge wegzulassen. 2. Richte den Fokus von außen nach innen.Frage dich mehrmals am Tag in ganz banalen Situationen:

wie geht es mir gerade?

Spürst du Anspannung im nacken? Druck auf der Brust? Erlaube diesen Empfindungen, da zu sein, anstatt sie sofort wegzuargumentieren

.3. Setze kleine, radikale Grenzen

Wer sich selbst verloren hat, hat meist verlernt, Grenzen zu setzen. Fange klein an. Ein Nein zu einem Gefallen, auf den du absolut keine Energie hast, ist ein Ja zu dir selbst.

Du mußt diesen Weg nicht alleine gehen

Sich einzugestehen, dass man den Faden zu selbst verloren hat, erfordert Mut. Es ist kein Zeichen von Versagen, sondern der erste Schritt zurück zu einem Leben, das sich wieder echt anfühlt. Wichtiger Hinweis: wenn du das Gefühl hast, alleine nicht mehr aus der leere herauszufinden, oder wenn sich eine tiefe Niedergeschlagenheit festgesetzt hat, bin ich gerne für dich da. In meiner Praxis biete ich einem geschützen Raum, um gemeinsam herauszufinden, wer du jenseits des reinen Funktionierens bist.

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